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Krypto-CEO zuversichtlich: Bitcoin wird in der anhaltenden Corona-Krise „erwachsen“

Laut den von Pantera Capital veröffentlichten Zahlen ist Bitcoin der Vermögenswert mit dem höchsten Wachstum seit Jahresbeginn. Damit liegt Bitcoin vor Assets wie Gold, Öl und Immobilien.

Bitcoin-Enthusiasten haben oft angepriesen, dass BTC das nächste große Anlageinstrument ist – bevorzugt gegenüber traditionellen Anlagen wie Gold und Aktien. Genau diese Enthusiasten haben nun Grund zum Feiern, denn am 29. April 2020 berichtete Dan Morehead, CEO von Pantera Capital, dass die Krypto-Währung Gold in der bisherigen Jahresperformance übertroffen hat. 

Bitcoin hat seit dem 1. Januar 2020 ein Wachstum von 16% verzeichnet, während Gold bei 13% liegt.

„#Bitcoin übertrifft Gold Jahr-zu-Datum.
Bitcoin wurde in einer Finanzkrise geboren. Er wird in dieser Krise erwachsen werden.“

Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen werden schon immer mit traditionellen Anlagen verglichen, insbesondere während des laufenden COVID-19-Ausbruchs. Dies hat eine Diskussion darüber ausgelöst, ob Kryptowährungen bessere Investitionen für Krisenzeiten sind.

In der von Morehead veröffentlichten Tabelle ist zu sehen, dass Aktien, Öl und Immobilien ein negatives Wachstum aufweisen, während Gold und Kryptowährungen gediehen sind.

Morehead ist langjähriger Bitcoin-Unterstützer

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Dan Morehead positiv über Bitcoin äußert, da er ein lautstarker Befürworter der Währung zu sein scheint. In einem kürzlich an Investoren gerichteten Brief erklärte er, dass Bitcoin nach der Wirtschaftskrise im Jahr 2020 „erwachsen“ sein und seinen Allzeitpreis übertreffen werde. Diese Einschätzung wiederholte Morehead in seinen letzten Tweets über die digitale Währung.

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Während er große Hoffnungen in Bitcoin setzt, macht er düstere Vorhersagen über die Weltwirtschaft als Ganzes. Seiner Darstellung zufolge wird die bevorstehende globale Rezession schlimmer sein als alles, was die Nachkriegswelt kennt.

Bereits im Juli 2019 hatte Morehead vorausgesagt, dass Bitcoin bis Ende des Jahres auf 42.000 Dollar und einige Zeit später auf 356.000 Dollar kommen würde.

Im „Unchained“-Podcast behauptet er zudem, dass sich die Technologie hinter der Kryptowährung verbessern würde, um mehr Benutzern entgegenzukommen. Dieser Optimismus erstreckte sich jedoch nicht auf alle Coins – denn er glaubt, dass die meisten Altcoins letztendlich scheitern werden.

„Damit lag Bitcoin Ende 2019 bei 42.000 US-Dollar, was zwar verrückt klingt, aber im Grunde genommen haben wir die Hälfte des Weges geschafft.“

Wird Bitcoin in Krisenzeiten erwachsen?

Die letzten Monate waren für Investitionen und Assets insgesamt interessant. Der Ausbruch von COVID-19 hatte einen enormen Einfluss auf die Weltwirtschaft, einschließlich Krypto-Währungen. Einige wie Morehead haben die Theorie aufgestellt, dass Bitcoin in dieser Zeit reifen und seinen Platz als die Investition der Wahl in unsicheren Zeiten sichern wird.

Sein Wachstum in diesem Jahr trotz des Ausbruchs könnte ein Beweis für diese Theorie sein. Einer der möglichen Gründe dafür ist, dass Bitcoin um die Rezession von 2008 herum konzipiert und somit dafür gebaut wurde, einer Wirtschaftskrise standzuhalten.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Zugänglichkeit der Währung BTC im Vergleich zu einem Vermögenswert wie Immobilien leichter macht, in einer Krise zu investieren oder sich aus ihr zurückzuziehen.

Allerdings denken nicht alle so. Sowohl Gold als auch Bitcoin erlitten im Februar und März des Jahres Preiseinbrüche. 

Seitdem ist der Goldpreis stark gestiegen und nähert sich nun einem Siebenjahreshoch. Bitcoin hat sich zwar etwas erholt, ist aber noch lange nicht an ein Siebenjahreshoch herangekommen. 

Dies wird von Gold-Befürwortern oft als Grund dafür angeführt, warum es die überlegene Anlage ist.

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